Kofferkauf – worauf achten?

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Wer sich beim Kofferkauf fragt, worauf zu achten ist, um den richtigen Koffer für die geplante Reise zu finden, der bekommt hier von uns praktische Entscheidungshilfe: Reiseanlass (Urlaubsreise oder Businessreise), Koffergröße, Mobilität (Koffer schieben oder ziehen) und Ausstattung geben den Ausschlag für die Wahl des passenden Koffers.

Koffer kaufen – so findet jeder den richtigen Koffer!

Wer heute einen Koffer kaufen möchte, findet unzählige Modelle im Handel, online wie offline. Die Koffer unterscheiden sich in Größe, Form und Farbe (Design), Material, Machart, Ausstattung und Funktionalität (Qualität) - und daraus resultierend auch im Preis. travelite konzipiert seit mehr als 70 Jahren Koffer. Wir wissen aus Erfahrung, dass es für jede Reise den richtigen Koffer gibt. Ihn zu finden, dabei hilft unser Ratgeber zum Kofferkauf.

Zum Kofferkaufen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen. Schließlich wählt man mit dem Koffer einen Reisebegleiter, den man bestenfalls ein Leben lang nutzt. Um in dem riesen Angebot an Koffern im Handel den richtigen für sich und seine Reise(n) zu finden, sollte man seiner Entscheidung Kriterien wie

  • Reiseanlass
  • Reisedauer
  • Transportmittel
  • Material und Pflege
  • sowie Ausstattung


zugrunde legen.

Was ist beim Kofferkauf zu beachten?

travelite ist ein Familienunternehmen, das seit 70 Jahren Koffer macht. Wir wissen aus Erfahrung, dass es für jede Reise den richtigen Koffer gibt. Die folgenden Entscheidungshilfen erleichtern den Kofferkauf. Wir empfehlen zudem unseren Online-Kofferberater! Er liefert nach Angabe persönlicher Ansprüche an einen Koffer Produktvorschläge aus dem travelite-Kofferprogramm.

Reiseanlass: Freizeitkoffer, Businesskoffer oder Allrounder?
Der Reiseanlass hilft beim Überblicken des Kofferangebots insofern, als dass er die angebotenen Modelle in

  • Koffer für Freizeitreisen
  • in Koffer für Businessreisen
  • und in Koffer, die für beide Anlässe taugen,

unterscheidet. Wer eine Freizeitreise plant, kauft demnach einen Freizeitreisekoffer. Wer geschäftlich unterwegs ist, kauft einen Businesskoffer. Und wer sowohl privat als auch beruflich verreist, schafft sich einen Allrounder an.

Typisch Freizeitkoffer …
Freizeitreisekoffer sieht man den Urlaub an: Ihr Design versprüht gute Laune und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Schaut man einen Reisekoffer an, setzt ein Kribbeln ein: Es zeugt von der Sehnsucht nach freier Zeit, die man müßig am Strand, aktiv in den Bergen oder gemütlich in einem Café am Straßenrand einer großen Stadt verbringt. Freizeitkoffer machen Lust aufs Reisen. Sie sind modern ausgestattet, sportlich-lässig bis chic geformt und leuchten in Farben, die ins Auge fallen – ein Vorteil, den die Kofferbesitzer bei der Kofferausgabe sicher zu schätzen wissen. Typisch für Freizeitkoffer ist, dass sie durchdachte Innenleben haben, um den Stauraum optimal auszunutzen. Praktische Fächer und Gurte erleichtern das Packen des Urlaubsgepäcks.

Typisch Businesskoffer …
Einem Businesskoffer sieht man den ernsthaften Reisezweck an. Sein Design ist klassisch und dezent. Er reist als Kollege mit und hält bereit, was sein Besitzer auf der Businessreise braucht: Business-Outfits, Unterlagen und im digitalen Zeitalter auch smarte Technik. Das Innenleben eines Businesskoffers hat deshalb neben Fächern zum knitterfreien Transport von Anzug, Kostüm, Hemd, Bluse und Krawatte oft auch ein Schuhfach und Fächer für Unterlagen, Laptop, Tablet und mehr. Aber: Im Vergleich zum Freizeitkoffer fasst ein Businesskoffer meist deutlich weniger Kleidung. Praktisch für Geschäftsreisende sind zum Businesskoffer passende Kleidersäcke: Sie ermöglichen den Kleiderwechsel quasi wie im Flug, ohne dass man unterwegs extra an den Koffer ran muss. Mit ihrer Aufhängung lassen sie sich nahezu überall aufhängen, so dass die Kleidung darin stets knitterfrei bleibt.

Typisch Allrounder …
Ein Allrounder ist ein Reisekoffer, dessen Größe und Design so ausgelegt sind, dass er einen sowohl in den Urlaub als auch auf Geschäftsreise begleiten kann. In ihm lässt sich mehr Kleidung verstauen als in einem Businesskoffer, aber längst nicht so viel wie in einem geräumigeren Freizeitkoffer.

Unser Kofferkauf-Tipp:

tippWer regelmäßig in den Urlaub reist, braucht einen Freizeitreisekoffer. Wer regelmäßig auf Geschäftsreise ist, braucht (auch) einen Businesskoffer. Wer dagegen nur hin und wieder verreist und das sowohl privat als auch beruflich, für den lohnt sich die Anschaffung eines Allrounders.

Reisedauer: kleiner oder großer Koffer?

Tagesausflug, Wochenendtrip, Dienstreise, Kurzurlaub, Jahresurlaub oder mehrmonatiger Austausch – die Länge der Reise bestimmt in der Regel, wie viel Gepäck mit und wie groß der Koffer dafür sein muss. Wobei hier auch das Ziel mit seinen Möglichkeiten, Wäsche zu waschen, eine Rolle spielt. Ebenso maßgeblich für die Wahl der Koffergröße ist das Transportmittel, mit dem man unterwegs ist. Dazu weiter unten mehr. Der Koffermarkt wird der Vielfalt an Reiselängen inzwischen mehr als gerecht, man findet Koffer in allen Größen, in die Gepäck für einen oder mehrere Tage bis eine oder mehrere Wochen passt. Für den Kauf der richtigen Koffergröße sollte man wissen, dass Koffer in den Größen XS bis XXL zwar handelsüblich sind, aber nicht einheitlich gehandelt werden. Daher lassen sich die folgenden Größenangaben lediglich als Richtlinie zum Kofferkaufen heranziehen:

  • XS = Kinderkoffer
  • S = handgepäcktauglich Gepäckmenge: klein (reicht für Tagesreise und Wochenendtrip)
  • M = Gepäckmenge: mittelgroß (reicht für ca. eine Woche)
  • L = Gepäckmenge: groß (reicht für ca. eine Woche und länger)
  • XL = Gepäckmenge: sehr groß (reicht für ca. zwei, drei Wochen und länger)


Wer mit extra großem und/oder sperrigem Gepäck reist, zum Beispiel mit Sportgeräten wie Surfboard und Golf-Equipment oder mit einer technischen Ausrüstung, der muss dieses als Sperrgepäck aufgeben und mit Aufpreisen für dessen Transport rechnen.

Unser Kofferkauftipp:

tippDie Koffergröße stimmt, wenn man den gepackten Koffer bequem tragen kann – und zwar über längere Strecken sowie treppauf und treppab. Auch das Heben des vollen Koffers sollte man aus eigener Kraft gut bewältigen können. Bei Rollkoffern mit Gestänge passt die Koffergröße, wenn sich der Koffer an einer Hand mitführen lässt, ohne dass die aufrechte Körperhaltung in Schieflage gerät.

Transportmittel: handgepäcktauglicher Koffer oder nicht?
Welche Koffergröße man kauft, ist auch davon abhängig, ob man mit Auto, Bus, Bahn oder Schiff fährt oder mit dem Flugzeug fliegt. Insbesondere Busunternehmen, die Bahn und die Fluggesellschaften schreiben für kostenfrei mitzunehmendes Gepäck recht genau vor, was geht und was nicht.

Im Flugzeug gilt zumeist, dass man zwei Gepäckstücke transportieren darf: ein kleineres Handgepäck in der Kabine und ein größeres, das beim Check-in aufgegeben wird. Maße und Gewicht für das Handgepäck bestimmen die Fluglinien jede für sich.

Unser Kofferkauf-Tipp:

tipp>Wer ganz genau wissen will, wie groß und schwer Handgepäck auf der geplanten Flugreise sein darf, der schaut am besten in unseren Beitrag zum Thema!

Material: Hartschale- oder Weichgepäck

Hart oder weich – auch die Wahl des Koffermaterials bestimmt das Reisemittel maßgeblich mit. Wir stellen die Vor- und Nachteile beider Kofferschalentypen vor:

Typisch Hartschalen-Koffer
Die harten Schalen sind besonders robust – ein Grund für ihre große Beliebtheit. Gerade auf Flugreisen, wo mit den aufgegebenen Koffern nicht immer pfleglich umgegangen wird, punkten Hartschalenkoffer mit ihrer Stabilität und Schlagfestigkeit. Man muss jedoch wissen, dass auch der härteste Hartschalenkoffer nur dann maximal widerstandsfähig gegenüber Druck von außen ist, wenn er vergleichsweise vollgepackt wurde.

Koffer mit harter Schale sind häufig aus Kunststoff (ABS, ABS mit Polycarbonat-Beschichtung, Polycarbonat, Polypropylen) gemacht. Die Schalen bestehen entweder aus einem Kunststoff oder aus einem Kunststoffverbund. Ihre Oberflächen gelten als besonders schlag- und kratzfest.

Die beim Fliegen vorteilhafte Formstabilität der Hartschalenkoffer kann sich beim Reisen mit Auto, Bus und Bahn übrigens als Nachteil erweisen. Denn die harten Koffer geben nicht nach, wenn es im Kofferraum einmal eng wird. Anders als flexible Weichgepäckkoffer lassen sich die harten Koffer nicht zusammendrücken.

Typisch Weichgepäck
Die wichtigste Eigenschaft weicher Schalen klang bereits an: Weichgepäck (auch Stoffkoffer genannt) sind bis zu einem gewissen Grad formflexibel. Das macht sie zu bevorzugten Begleitern auf Reisen mit Pkw, Bus und Bahn, wo sich mit etwas Drücken hier und Schieben da immer ein Plätzchen für sie finden lässt. Außerdem lässt sich Weichgepäck auch mal etwas voller packen, da die Schalen nach außen nachgeben. Ganz zu schweigen von den extra Reißverschlüssen, hinter denen sich bei Weichgepäck oft eine Dehnfalte zur Erweiterung des Packvolumens verbirgt, die bei Bedarf im Nu für mehr Stauraum sorgt. Nicht zu vergessen: Viele Weichgepäckstücke sind mit Außentaschen ausgestattet, um wichtige Dinge unterwegs schnell griffbereit zu haben – ohne gleich den ganzen Koffer öffnen zu müssen.

Auf Flugreisen hingegen muss man Weichgepäck seine Formflexibilität als Nachteil ankreiden – dem teils druckvollen Umgang auf dem Weg zwischen Gepäckabgabe beim Check-in und der Gepäckausgabe nach der Landung Hat Weichgepäck wenig Widerstand entgegenzusetzen, so dass der Inhalt des Koffers oder der Koffer selbst Schaden nehmen können.

Typisch weiches Koffermaterial ist das Polyester. Es ist strapazierfähig, wasserabweisend und saugt daher Wasser schlecht auf. Auch das traditionelle Koffermaterial Leder zählt zu den weichen Materialien.

Unser Kofferkauf-Tipp:

tippIn unserem Beitrag zu Koffermaterialien erklären wir die Vor- und Nachteile vieler gängiger Koffermaterialien ausführlich.

Pflege: Koffer mit wasserfester Hartschale oder aus wasserabweisendem Gewebe?

Wer beim Kofferkauf auch an die Pflege seines Koffers denkt, sollte wissen, dass Hartschalenkoffer aus wasserfestem Kunststoff sehr pflegeleicht sind. Mit einem einfachen Wisch sind die Außenschalen sauber. Anders Weichgepäck aus nur wasserabweisenden Kunststoffgeweben: Hier gibt es häufiger mal einen tiefer im Gewebe sitzenden Fleck, der mit etwas Aufwand entfernt werden muss. Schließlich kann Feuchtigkeit in das Gewebe vordringen und Schmutz dort haften bleiben.

Unser Kofferkauf-Tipp:

tippPraktische Pflegeanleitungen für unterschiedliche Koffermaterialien liefert unser Ratgeber zur Kofferpflege.

Ausstattung: Rollenkoffer mit 2 oder 4 Rollen?
Die meisten Reisekoffer sind heute auf Rollen unterwegs: Manche Rollenkoffer (Trolleys) haben 2, andere 4 Rollen. Beim Kofferkauf sollte man bedenken, dass sich ein 4-Rollen-Koffer bequem in alle Richtungen führen lässt. Auf Flughäfen gewährt der 4-rädrige Koffer große Bewegungsfreiheit. Eben die kann einem in Bus und Bahn allerdings zum Verhängnis werden: In den schmalen Gängen rollt der Koffer nämlich auch mit jeder Fahrzeugbewegung mit. Schert er nach links oder rechts aus, wird das Fortkommen beim Ein- und Aussteigen mitunter gebremst. Hier ist ein 2-Rollen-Koffer eindeutig vorteilhafter, weil leichter zu händeln.

Sicherheit: Koffer mit oder ohne Schloss?
Im Zuge der Sicherheitskontrollen insbesondere im Flugreiseverkehr werden Koffer streng geprüft. Dabei verschafft sich das kontrollierende Sicherheitspersonal Einblick in geschlossene Koffer: zunächst per Röntgenbild. In Verdachtsfällen wird der Koffer auch geöffnet, um Auffälligkeiten nachzugehen. Ist dafür nur ein Reißverschluss auf und zu zuziehen – kein Problem. Anders sieht es aus, wenn der Koffer extra verschlossen ist: Handelt es bei dem Kofferschloss nicht um ein TSA LOCK®- Sicherheitsschloss, das bei der Gepäckkontrolle per Generalschlüssel schadlos geöffnet und wieder verschlossen werden kann (beispielsweise wichtig bei Reisen in die USA), dann wird der Koffer auch schon mal gewaltsam aufgebrochen.

Design: auffällig oder unauffällig?
Jeder sollte sich den Koffer kaufen, der ihm gefällt. Die Wahl des Designs (Form, Farbe und gegebenenfalls Muster) ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und der aktuellen Modetrends. Wissen sollte man dazu jedoch, dass ein optisch auffälliger Koffer aus der Masse heraussticht – und das kann dort, wo viele Koffer zusammenkommen, zum Beispiel bei der Gepäckausgabe am Flughafen, von großem Vorteil sein: Wer am Kofferband auf seinen bunt geblümten Koffer wartet, kann die Mehrzahl schwarzer, grauer, blauer, roter und silberner Koffer getrost unbeachtet an sich vorbeiziehen lassen. Das Bunt des eigenen Koffers erspart einem hier mitunter einen Fehlgriff – Koffer-Verwechslungen sind mit auffälligen Gepäckstücken so gut wie ausgeschlossen.

Damit sind die wichtigsten Kriterien erklärt, die beim Kofferkaufen zu beachten sind.

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